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LKW und SMATRICS Ladestation
Erstellungsdatum: 16.10.2026

Mehr Ladeleistung trotz begrenzter Netzanschlüsse: A1 und SMATRICS starten gemeinsame Lösung für Unternehmen

  • A1 und SMATRICS starten gemeinsame Lösung für Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher, Energiemanagement und Betrieb
  • Zielgruppe sind Unternehmen mit wachsender E-Flotte, Logistikstandorte, Industrieunternehmen und Ladeparkbetreiber in Österreich
  • Batteriespeicher ermöglichen höhere Ladeleistungen auch dort, wo bestehende Netzanschlüsse an ihre Grenzen stoßen
  • Ein erstes Praxisbeispiel zeigt, wie Ladeleistungen von 200 kW und mehr trotz begrenztem Netzanschluss ermöglicht werden können

Viele Unternehmen wollen ihre Fuhrparks elektrifizieren oder leistungsfähige Ladepunkte für Logistik, Industrie und halböffentliche Angebote aufbauen. In der Praxis stoßen sie dabei jedoch rasch an Grenzen: Bestehende Netzanschlüsse reichen für zusätzliche Schnellladeleistungen häufig nicht aus, während Netzerweiterungen teuer, langwierig oder baulich kaum umsetzbar sind. Klassisches Lastmanagement allein löst diese Herausforderung oft nicht. A1 und SMATRICS reagieren deshalb auf die steigende Nachfrage in Österreich mit einer gemeinsamen Komplettlösung, die Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher, Energiemanagement und Betrieb verbindet. Batteriespeicher werden dabei zu einem zentralen Baustein, um höhere Ladeleistungen schneller, planbarer und wirtschaftlicher zu ermöglichen.

„Viele Unternehmen wollen ihre Flotten elektrifizieren, stoßen aber beim Netzanschluss rasch an Grenzen. Genau hier setzen wir gemeinsam mit SMATRICS an: Wir verbinden Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher, Energiemanagement und Betrieb zu einer Lösung, mit der E-Mobilitätsprojekte schneller und planbarer umgesetzt werden können.“, sagt Richard Palmetzhofer, Director Business Area, A1 Österreich.

Praxisbeispiel: Mehr Ladeleistung trotz begrenztem Netzanschluss
Wie die Zusammenarbeit in der Praxis aussehen kann, zeigt ein aktuelles Projekt im Logistikbereich: Transporte Sonnleitner plant leistungsstarke Ladeinfrastruktur für den eigenen Fuhrpark. Am Standort steht beispielsweise ein Netzanschluss von rund 100 kW zur Verfügung, die geplante Schnellladeinfrastruktur benötigt jedoch Ladeleistungen von 200 kW und mehr. SMATRICS liefert die Ladeinfrastruktur, A1 ergänzt Batteriespeicher und Energiemanagement. Dadurch entsteht eine Gesamtlösung, die höhere Ladeleistungen ermöglicht, Lastspitzen reduziert und dem Kunden einen klaren Ansprechpartner bietet.

Batteriespeicher als Grundlage für leistungsfähiges Laden
A1 bringt in die Kooperation seine Kompetenz im Bereich Batteriespeicher, Energiemanagement und Betrieb ein. A1 Energy Solutions hilft Unternehmen dabei, Lastspitzen zu senken, vorhandene Netzanschlüsse besser zu nutzen, Strom aus Batteriespeichern für Ladevorgänge einzusetzen und Speicher wirtschaftlich zu betreiben.

A1 ist dabei zentraler Ansprechpartner für Batteriespeicher-Projekte und koordiniert Lösungen von der Planung über die Umsetzung bis zum Betrieb.
Für Unternehmen bedeutet das konkret: Lastspitzen können reduziert, bestehende Netzanschlüsse besser genutzt und höhere Ladeleistungen ermöglicht werden. Besonders relevant ist das für Logistikzentren, Industrieunternehmen, Ladeparks sowie Betriebe mit wachsender E-Flotte.

„Batteriespeicher werden für leistungsfähiges Laden immer häufiger zum entscheidenden Baustein. Sie helfen, Lastspitzen zu reduzieren, bestehende Netzanschlüsse besser zu nutzen und hohe Ladeleistungen auch dort zu ermöglichen, wo ein Netzausbau schwierig oder teuer wäre“, sagt Markus Rieder, Business Development Manager A1 Energy Solutions.

SMATRICS bringt Ladeinfrastruktur, Betrieb und Abrechnung ein
SMATRICS zählt zu den führenden Anbietern von E-Mobilitätslösungen in Österreich. In die Kooperation bringt SMATRICS die Planung, Errichtung und den Betrieb von Ladeinfrastruktur ein – einschließlich Abrechnung, Kundenservice und der Möglichkeit, Ladepunkte später auch halböffentlich nutzbar zu machen.

"Für Logistiker und Speditionen ist eine Ladeinfrastruktur entscheidend, die sich zuverlässig in ihre betrieblichen Abläufe integrieren lässt. In der Zusammenarbeit mit A1 bringen wir unsere Kompetenz als E-Mobilitätsdienstleister ein – insbesondere bei der Verrechnung von Ladevorgängen bis zur Weiterentwicklung von Depots zu wirtschaftlichen Energiehubs. Damit sind wir ein starker Partner für Unternehmen, die ihre E-Mobilität effizient und zukunftsorientiert gestalten wollen“, sagt Dipl.-Wirt. Ing. Hauke Hinrichs, Geschäftsführer von SMATRICS.

Perspektivisch eröffnet das Modell zusätzliche Möglichkeiten: von Depot Charging über halböffentliche Nutzung bis hin zu Betrieb und Abrechnung durch SMATRICS. Damit können Unternehmen ihre Ladeinfrastruktur schrittweise ausbauen und zugleich wirtschaftlich breiter nutzen.

Integrierte Komplettlösung statt getrennter Einzelprojekte
Der besondere Mehrwert der Kooperation liegt in der abgestimmten Umsetzung der integrierten Projekte. Ladeinfrastruktur und Speicher werden nicht mehr als getrennte Projekte mit unterschiedlichen Ansprechpartnern betrachtet, sondern als integrierte Lösung geplant. Das reduziert Komplexität, schafft klare Service-Schnittstellen und erhöht die Umsetzungsqualität für Unternehmenskunden.
Auch im laufenden Betrieb profitieren Kundinnen und Kunden von klar definierten Zuständigkeiten: Speicher- und Energiemanagement-Themen werden an A1 weitergeleitet, Ladeinfrastruktur-Themen an SMATRICS. So entsteht ein Service-Modell, das die jeweiligen Kernkompetenzen der Partner bündelt und Unternehmen bei der langfristigen Nutzung ihrer Infrastruktur unterstützt.